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Sonntag, 17. Januar 2021, 09:30 Uhr

Ein Wort

zum 2. Sonntag nach Epiphanias 2021 –

statt eines Gottesdienstes

 

„Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.“

(Johannesevangelium Kapitel 1 Vers 16)

 

Ein Wort wie ein Füllhorn, uns geschenkt in dürrer Zeit, so empfinde ich diesen Bibelvers, der uns als Wochenspruch begleiten soll.

Seine Fülle, damit ist Jesus Christus gemeint, und sein gutes und heilsames Wirken in unserem Leben. Seine Freundlichkeit und Achtsamkeit, seine Solidarität und Vergebungsbereitschaft, seine tatkräftige Hilfe und Unterstützung, seine unkonventionelle und direkte Art, zu sagen und zu tun, was gut und richtig ist. Wann immer wir uns darauf einlassen, schenkt er uns damit Fülle im Leben und das Leben in Fülle.

Davon haben wir Gnade um Gnade genommen. Gnade ist das, was uns geschenkt wird, ohne Verdienst und ohne Gegenleistung, einfach so, wohltuend und heilsam. Es gibt so vieles, das uns in unserem Leben geschenkt ist, und das unser Leben reich und bunt und schön macht. Familie und Freunde, manche glückliche Fügung und manches schöne Erlebnis, unsere Gaben und Talente, der Frieden, in dem wir leben – Gnade um Gnade …

Alle haben wir davon genommen. Ein unendliches Füllhorn, das für alle da ist. Niemand ist davon ausgeschlossen, aber alle sind wir dadurch zusammengefügt zu einer Gemeinschaft, die gemeinsam aus diesem Füllhorn lebt.

Wir haben davon genommen und können immer wieder davon nehmen, ohne erst danach fragen oder darum bitten zu müssen. Gott ist großzügig und freigiebig mit seiner Gnadenfülle für alle.

Ein Wort, das mich aufatmen lässt und mir ein Lächeln auf´s Gesicht zaubert.

 

Ich grüße Sie herzlich zum 2. Sonntag nach Epiphanias!

Ihre Pfarrerin Valeska Basse

Alt-Schmargendorf: Ein Wort statt eines Gottesdienstes
Mitwirkende
Ort Breite Straße 38, 14199 Berlin